


Dank der garantierten Gewerbefreiheit ab 1851
etablierten sich verschiedene Fabrikanten im Kanton, so die Aargauer
Firma Georges Meyer & Co aus Wohlen. Dieses bekannte Unternehmen
eröffnete dann im Jahre 1892 eine Flechtfabrik in Sarnen, welche
heute noch als die «Hüetli» bekannt ist. Hier wurden
auf Flechtmaschinen verschiedenste Flechtbänder aus verschiedenen
Materialien als Halbfabrikate produziert. Diese Flechtbänder
dienten wie die Strohbänder (Tressen) zur Herstellung von
genähten Hüten.
Die Hutfabrikation erlebte in dieser Region dasselbe Schicksal wie
anderswo in der Schweiz. Die Auftragslage wurde letztlich durch die
Launen der Mode bestimmt.
Hinweise:
– Abriss über die Geschichte der Strohindustrie in der
Schweiz
– Bericht von Marie Bucher – Ettlin, Kerns
Hubert Boschung, November 2000
(Quelle: Bericht von Bernadette Maria Koter)
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Schweizerische Stiftung Strohverarbeitung