


Völlig anders sind die Voraussetzungen bei allen Arten von schwierigeren Kreationen und Produkten, welche aus Stroh erarbeitet werden. Nicht nur die Anforderungen an die handwerkliche Geschicklichkeit sind hier wesentlich höher. Es braucht viel Zeit, Geduld, Wissen und Erfahrung. Notwendig sind ebenfalls Geräte zur Behandlung des Strohmaterials, sowie zur Herstellung von Halbfabrikaten, wie Strohdrehtli (Schnüre), Geflechte usw., welche zu Endprodukten weiterverarbeitet werden. Unerlässlich sind in vielen Fällen auch geeignete Strohsorten, wie z.B. für das Knüpfen voin Röhrlihüten.
Es ist deshalb davon auszugehen, dass dieses Kunsthandwerk, wenn es umfassend erlernt werden will, nur in kleineren Gruppen unterrichtet werden kann.
Unsere Stiftung ist in der Lage, entsprechende Kurse zu vermitteln.
Hubert Boschung, November 1997
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Schweizerische Stiftung Strohverarbeitung